
Die Sehenswürdigkeiten der Türkei
Die Türkei kann sich nicht nur mit Sehenswürdigkeiten schmücken, sondern auch mit besonderen Naturwelterben, welche nicht jedes Land aufweisen kann. Istanbul war für eine lange Zeit, gar Jahrhunderte, der Wohnsitz von sehr wohlhabenden Sultanen und zudem das Zentrum des Osmanischen Reiches. Bereits die Stadt kann alleine Museen aufweisen, welche verborgene Schätze aus der Vergangenheit anbieten und den Touristen zur Besichtigung anbieten.
Das Land kann neben Bauwerken mit Landschaften dienen und mit zwei der sieben antiken Weltwunder, welche in Anatolien zu finden sind. Darunter zählen der Tempel der Artemis in Ephesos und dem Mausoleum von Halikarnassos.
Tempel der Artemis
Der Tempel der Artemis in Ephesos gehört zu den Sieben Weltwundern des antiken Zeitalters. Die Stadt Ephesos ist eine griechische Stadt, deren Ruinen jedoch in der heute türkischen Stadt Izmir zu bewundern sind. Diese Stadt war in der Vergangenheit sehr berühmt für ihren Reichtum. Der Bau des Tempels wurde um das Jahr 580 vor Christus begonnen. Die Bauarbeiten dauerten an dem Tempel mehr als 120 Jahre, da dessen Konstruktion sehr kompliziert war und das Bauwerk zugleich auf einem Sumpfgebiet gebaut wurde. Der Tempel besaß Marmorsäulen, welche ganze 20 Meter in den Himmel ragten. Die Baufläche umfasste 111x57 Meter. Der Tempel wurde in dem Jahr 356 vor Christus durch Brandstiftung zerstört. Der Zerstörer wollte durch dessen Zerstörung berühmt werden und die Aufmerksamkeit der ganzen Welt erlangen, welches Vorhaben ihm gelungen ist. Eine Sage besagt, dass Alexander der Große in dieser Nacht geboren wurde, der dann den Wiederaufbau des Tempels durch finanzielle Hilfen ermöglichte. Der alte Tempel wurde in den folgenden Jahren durch ephesische Architekten verändert und zudem in seiner Größe erweitert. 262 nach Christus wurde der wundervolle Bau durch die Goten zerstört. Die Reste des Tempels wurden dann von der Bevölkerung als Baumaterial für ihre eigenen Häuser verwendet. In der heutigen Zeit können noch die Ruinen des Tempels besucht werden. Es kann noch immer eine wiedererrichtete Säule aus dem Sumpfwasser gesehen werden, die als einzige Säule vorhanden ist und senkrecht steht. In dem Hintergrund der Ruinen liegt die Isabey Moschee, die Johanneskirche und die Zitadelle von Selcuk.
Mausoleum von Halikarnassos
Das Mausoleum von Halikarnassos war das prächtigste Grabmal, welches Maussolos, einen persischen Satrapen und Kleinkönig unter sich begraben hat. Es handelt sich ebenso um eines der Sieben Weltwunder der Antike. Das Mausoleum wurde ungefähr in den Jahren 368 vor Christus in der neuen Hauptstadt in Kleinasien errichtet. Aktuell handelt es sich um die Türkei, welche damals noch nicht als Türkei bekannt war. Auf einem Hügelgang umfasst die Fundamentplatte 32 x38m. Die Höhe des Baus erreicht eine Höhe von 46 m. Der Sockel wurde aus einem Vulkangestein gefertigt, welche mit Marmor verdeckt wurde. Aktuell befindet sich an der alten antiken Halikarnassos, das Touristenzentrum Bodrum. Der Name auf Türkisch bedeutet unterirdisches Gewölbe, auf dessen noch die verschütteten Reste des Mausoleums hinweisen. Eine Grabkammer, die von dem ehemaligen Bauwerk übrig ist, reicht ca. acht Meter in den Boden hinein. Zudem können Touristen begehbare Reste in dem Kanalisationssystem erkunden. In dem untergrundigen System ist zudem ein Saal zu besichtigen, der Rechte von Reliefs und zudem Baumaterial zu sehen ist.
Museum Topkai-Palast
Die Stadt Istanbul wurde in dem Jahr 2006 zu der Europäischen Kulturhauptstadt 2010 gewählt. Zudem ist die Stadt eines der islamischen Kulturzentren. Das bekannteste Museum in der ganzen Stadt Istanbul ist der Topkapi-Palast. Bei diesem Palast handelt es sich um einen Sultanpalast, der in dem Jahr 1453 gebaut wurde. Der Bau wurde durch den Sultan Mehmet II. Begonnen, kurz nach der Eroberung Konstantinopels. Dabei wurden einige Teile des byzantinischen Mangana-Palastes überbaut. Der Palast besteht aus unterschiedlichen Gebäuden, der in der Vergangenheit eine eigene Stadt bildete. Er hat eine Fläche von 69 Hektar und es wohnten bis zu 5000 Menschen in ihm. Der Palast ist in vier Höfe aufgeteilt, die durch Tore getrennt sind. Er bietet eine Aussicht auf ganz Istanbul, den Bosporus und das Goldene Horn.
Süleymaniye-Moschee
Die Süleymaniye-Mosche ist eine der größten Moscheen in ganz Istanbul. Süleyman der Prächtige hat sie in den Jahren 1550 und 1557 in Auftrag gegeben. Die Moschee wurde in einer sehr kurzen Bauzeit erbaut und ist eines der wichtigsten Bauwerke des Architekten Sinan. 130 farbige Steingalsfenster besetzt mit Kalligrafie lassen die Moschee von innen durch das Licht erstrahlen. Die Moschee umfasst inklusive ihres Hofes 216x144 Meter. Dieser Platz umfasst jedoch auch einen Friedhof. Für dieses sehr umfangreiche Bauwerk wurden besondere Fundamente angelegt, welche aus einem besonderen Zement angelegt worden sind. Schließlich sollte das Bauwerk zukünftigen Erdbeben Stand halten und durch diese nicht zerstört werden. In der Vergangenheit wurde die Moschee in ihrer Pracht von Muslimen als zweite Kaaba angesehen. Heute kann die Moschee von Touristen besucht werden, die sich jedoch dem Ort entsprechend kleiden und bei dem Eintritt in die Moschee ihre Schuhe ausziehen. Die Moschee ist in ihrer Gestalt sehr beeindruckend und wunderschön anzusehen.