
Klima und Wetter in der Türkei
Das Klima in der Türkei ist sehr unterschiedlich. Das Klima an der Küste und dem im Inland weichen sehr voneinander ab. Die Küste dient in der Regel mit moderaten Temperaturen, wobei der Sommer jedoch sehr heiß und zudem trocken ist. Das Landesinnere dient mit einem kalten Klima und im Sommer ebenso mit sehr heißen Temperaturen. Die östliche Türkei weist im Dezember bis in den Monat April sehr große Schneemassen auf, wobei die Temperaturen bis zu -12 Grad Celsius betragen. Dafür sind die Sommer im östlichen Gebiet des Landes sehr heiß und reichen bis zu 45 Grad Celsius. Aus diesem Grund sind Reisen in den Osten in den Sommern nicht sehr empfehlenswert und auch nicht sehr beliebt. Es sei denn, es wird ausdrücklich Hitze verlangt. Die Küste des Schwarzen Meeres dient im Durchschnitt mit doppelt so viel Niederschlag wie im Landesinneren, dafür sind die Temperaturen jedoch an Europa gerichtet und sind demnach angenehm in der Sommerzeit.
Beste Reisezeiten
Wie auch bei anderen Mittelmeerländern sind hier die beste Reisezeit der Frühling und der Herbst. Die Monate April und Mai sind für Istanbul perfekt. Es herrschen keine zu heißen Temperaturen und die Stadt kann sehr bequem durchquert werden. Laue Temperaturen machen die Reise angenehm und die wertvollen Sehenswürdigkeiten und interessanten Hinterlassenschaften aus der Vergangenheit können besichtigt werden. Ein Strandurlaub sollte für Mitte Mai bis September gebucht werden. Denn die Küsten sind zu Beginn der Frühlingszeit noch ein wenig zu kühl, um zu baden. Jedoch kann die Ägäis und die Mittelmeerküste zu diesen Zeiten besucht werden und zwischen Mai und September beruhigt gebadet werden. Möchte ein Reisender nach Zentralanatolien, sollte er sich zu dieser Zeit einige wärmere Kleidungsstücke mitgenommen werden. Denn hier ist es zu dieser Zeit kühl, jedoch nicht kalt. Die Mückenplage kann ebenso umgangen werden, wenn nicht zwischen den Monaten Juni und August gereist wird. Möchte in den Osten gereist werden, sollte am besten zwischen Juni und September reisen. In all den anderen Monaten ist Schneegefahr angesagt sowie Straßensperrungen und Kälte prägen den Urlaub in dieser Region. Eine Wintersaison kann jedoch, außer in Istanbul, nicht in der Türkei festgestellt werden. Während der Hochsaison in den Bereichen des Mittelmeers, Schwarzen Meeres und der Ägäis, sind die Unterkünfte zwar alle geöffnet, jedoch sind auch hier die Preise am höchsten für die Touristen, da ein extremer Andrang besteht.
Flora und Fauna
Die Türkei ist bis zu guten 25 Prozent mit Wald besetzt. Es werden immerhin 36 Prozent der Fläche des Landes zu landwirtschaftlichen Zwecken genutzt. Die Türkei weist die abwechslungsreichste und vielfältigste Flora in dem ganzen Nahen Osten auf. Mit über 9000 unterschiedlichen Pflanzenarten und 850 Gattungen kann sie bereits sehr viele Bewunderer überzeugen. Im Süden des Landes sind Pflanzen heimisch, die sich den trocknen Sommern angepasst haben. Darunter befinden sich immergrüne Hecken und Sträucher sowie Eichenbäume, Olivenbäume und Johannisbrotbäume. Die Hochebenen dienen mit wilden Blumen und Bodendeckern, welche in der Region heimisch sind. Die Steppen des Landes werden von Sträuchern, sehr vielen Nadelwäldern und Schwarzkiefern bedeckt. Disteln und Kakteen, darunter überwiegend Dornpolster, besiedeln die trocknen Gegenden der Türkei. Die Küste des Schwarzen Meeres kann sehr ausgedehnte Gebiete aufweisen, welche mit Haselnuss-, Mais- und Teeplantagen ausgestattet sind. Im Süden des Landes dienen Obstplantagen und Baumwollfelder als Einkommen für die dort lebende Bevölkerung.
Bezüglich der Fauna sind unzählige Niederwildarten und Wildschwein in dem Mittelmeerland heimisch. Jedoch üben viele Menschen der Bevölkerung regelmäßig Jagd aus und begrenzen dabei die Zahl der Wildschweine in dem Land. Nutztiere finden sich hier jedoch auch noch. Wie in anderen Gebieten um das Mittelmeer, besonders wie in Nordafrika, werden auch hier Rinder, Büffel, Pferde, Esel und Schafe als Nutztiere genutzt. Kamele werden hier jedoch nicht mehr sehr viele gehalten. Der Bestand an Kamelen ging in den letzten Jahren sehr zurück. Sie werden allerdings noch für sportliche Zwecke genutzt und für Wettkämpfe. Ihre Aufgabe als Lastenträger haben sie doch hinter sich gelassen.
Raubtiere werden allerdings auch sehr oft in der Türkei gesichtet. Vor allem in den Wäldern und den Steppen, in denen sich kein Mensch aufhält, befinden sich Braunbären, Wölfe, Goldschakale und der eurasische Luchs zu Hause. In der Vergangenheit wurden Leoparden in der Türkei regelmäßig gesehen, jedoch wurde der letzte Leopard um das Jahr 1979 erlegt worden sein. Für die türkischen Vogelarten dient die Türkei als Brutplatz und zugleich als Überwinterungsplatz. Im Süden der Stadt Bandirma liegt ein Vogelgebiet, welches ebenso zum Nationalpark Kuscenneti gehört. Dort befinden sich nicht nur Pelikane, Wildenten, Störche und Kormorane, sondern auch Nachtigallen und Fasane. Das Land kann demnach mit einer sehr vielseitigen Fauna und Flora dienen, welche ebenso durch Naturschutzgebiete geschützt wird. Jedoch können auch hier mit professionellen Führern die unbewohnten Gegenden der Türkei besucht werden und die vielseitige Tierwelt erkundet werden. Die Türkei nämlich mit wunderschönen Wäldern mit meterhohen Bäumen dienen, welche daneben eine unvergessene Tierwelt ausweisen.