
Portugal´s Sehenswürdigkeiten, das wollen nicht nur Touristen sehen
Ajuda Palast
In dem Zentrum der Großstadt Lissabon steht der Ajuda Palast. Dieser Palast wird auch als Palacio Real bezeichnet. Für Touristen ist der Palast sehr einfach zu erreichen, da sich dieser bei einer Reise in die Stadt Lissabon schnell auffällt. Allerdings sollte der Palast auch von innen angesehen werden. Er wurde in dem 19. Jahrhundert gebaut. Der originale Palast brannte in dem Jahr 1795 ab und wurde komplett zerstört. Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Bauarbeiten komplett abgeschlossen und die königliche Familie hatte seit dieser Zeit ihren Sitz in dem Palast. Jedoch ist in der heutigen Zeit der Palast nicht mehr Königssitz, jedoch wird er noch immer noch für Staatsempfänge genutzt. In dem Palast hängen sehr viele unterschiedliche Dekorationen. Sie reichen von sehr alten Wandteppichen über Gemälde und Seidentapeten. In einem Raum befindet sich weißes Gold aus Meißen. Zudem gibt es einen sehr großen Wintergarten mit Springbrunnen, zwei riesige Ballsäle, ein Speisesaal und den Kronsaal. In dem Bauwerk gibt es sehr viele alte Möbel, die heute als geschichtlich wertvoll gelten und aus den letzten Jahrhunderten stammen. Heute ist der Palast mehr ein Museum, welches auf den Reisen der Touristen besucht wird. Hier ist auch eine Gruppenführung möglich, bei der die historischen Räumlichkeiten angeschaut werden und die historischen Gegenstände erklärt werden.
Der Glockenturm von Porto ist sehr sehenswert
Der Glockenturm von Porto ist auch als Torre des Clerigos bekannt und ist ein Nationaldenkmal von Portugal. Zudem ist es das Wahrzeichen der Stadt Porto. Das ganze Jahr durch ist der Glockenturm für Touristen und einheimische Besucher geöffnet und kann besucht werden. Der Turm ragt über die ganze Stadt Porto, wodurch die Aussicht auf dem Turm sehr genossen werden kann. Er steht in dem Zentrum der Stadt Porto. Er hat eine Höhe von 76 Metern und ist der höchste kirchliche Turm von ganz Portugal. Er wurde erbaut, damit die Seefahrer in der Vergangenheit einen Orientierungspunkt hatten und sich nicht verfuhren. Der Turm wurde von Nicholas Nasoni gebaut und benötigte ganze acht Jahre, bis er fertiggestellt wurde. Die Bauarbeiten dauerten von 1755 bis 1763. Der höchste Punkt des Turmes lässt sich durch 225 Treppenstufen erreichen, die sich über die sechs Stockwerke des Bauwerkes verteilen. Der unvergessliche Panoramablick bietet die Möglichkeit, den Fluss Douro zu sehen und die Aussicht bis zu der Atlantikküste zu genießen.
Kathedrale von Faro
Bei der Kathedrale von Faro handelt es sich um eine dreischiffige Kirche am Largo de Sé. Die Kathedrale ist eine beliebte Touristenattraktion, die gerne von vielen Ausländern besucht wird. Die Kirche wurde in dem 13. Jahrhundert gebaut und die Bauarbeiten zogen sich bis in das 14. Jahrhundert hinein. Die Kirche wurde insgesamt zweimal völlig zerstört und wieder hergestellt. Die Truppen von dem Grafen von Essex waren der Grund für die erste Zerstörung. Das zweite Mal war es ein Erdbeben, welches die Kathedrale zerstört hat. Dies fand in dem Jahr 1755 statt. Seit dem 15. Jahrhundert wurden immer wieder Umbauten und Reparaturen vorgenommen. Das Bauwerk wurde ebenso durch weitere Bauten erweitert.
Durch die Erweiterung befinden sich nun eine Kapelle im maurischen Stil, eine barocke Orgel und das gotische Eingangsportal an der Kirche. Allerdings sind noch Teile aus dem 13. und 14. Jahrhundert vorhanden. Darunter befinden sich der hohe Turm, das Hauptportal und die drei Kapellen. Der Glockenturm kann heute durch eine Treppe an der Südseite besichtigt werden. Auch hier bietet sich ein Panoramablick für die Besucher, der über die ganze Stadt reicht und um das umliegende Naturschutzgebiet. Das Bauwerk weist in dem Inneren sehr schöne und alte Gemälde mit Verzierungen auf. Die Sakristei der Kirche wurde als Museum gestaltet. In dem Garten der Kathedrale befindet sich eine Knochenkapelle. Eine derartige Kapelle weist Gebeine und Schädel auf. Denn in der Vergangenheit wurden hier Personen aufbewahrt. Die Kirche mit dem Glockenturm geöffnet und können durchgehend besucht werden.
Museum für Moderne Kunst
Das Museum für moderne Kunst liegt in der Stadt Porto. Es liegt in einer schönen Parkanlage an der Rua D. Joao de Castro 210. Das Bauwerk des Museums für Moderne Kunst wurde von dem Architekten Alvore Siza Vieeira entworfen, der zu den bekanntesten Architekten von Portugal gehört. Er hat Gebäude auf der ganzen Welt gebaut bzw. entworfen, wofür er in dem Jahr 1992 den Pritzker Preis für Architektur gewann. Die Ausstellungen, die in dem Jahr gezeigt werden, wechseln regelmäßig. Hier werden Fotografien und Skulpturen gezeigt sowie Malereien. Es lohnt sich demnach mehrere Male im Jahr, in die angebotenen Ausstellungen zu gehen. Ein großer Park gehört zu dem Museum dazu, der ebenso besucht werden kann. Gegen eine geringe Gebühr kann der Park besucht werden, ohne dass das Museum ebenso aufgesucht wird. Hier befinden sich sehr interessante Pflanzenarten mit klassischer Landschaftsgärtnerei verbunden. Die Öffnungszeiten des Museums sind zudem sehr einladend. Von morgens um 10 Uhr bis um 19 Uhr und teilweise bis 22Uhr sind die Pforten des Museums geöffnet.