Griechenland – diese Sehenswürdigkeiten sollte man gesehen haben


Griechenland strotzt geradezu nur so vor Sehenswürdigkeiten, sodass sich an jeder Ecke des Landes etwas Spannendes entdecken lässt. Vor allem die griechischen Sehenswürdigkeiten aus dem Zeitraum der antike sind auch heute noch zahlreich auf dem Festland und den einzelnen griechischen Inseln zu entdecken. Besonders interessierten Urlaubern ist es aber angeraten, sich zumindest vorab ein wenig über die jeweiligen Sehenswürdigkeiten am Urlaubsort, zu informieren. Nicht immer stehen vor Ort Informationen in deutscher Sprache zur Verfügung, sodass es absolut zu empfehlen ist, zumindest einige Grundinformationen zu den Attraktionen zu sammeln. Doch Griechenland besticht nicht nur durch seine antiken Bauten, auch viele Bauwerke aus den letzten Jahrhunderten sind äußerst sehenswert. Zusätzlich finden sich in Griechenland zahlreiche Museen. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern sind die meisten Attraktionen und Sehenswürdigkeiten in Griechenland kostenlos zu besichtigen. Dies gilt vor allem für die meisten historischen Sehenswürdigkeiten und Museen. Besonders der Frühling und der Herbst eignen sich hervorragend, wenn eine Reise nach Griechenland unter Fokus Besuch von Sehenswürdigkeiten und Attraktionen stehen soll. Die klimatischen Voraussetzungen sind zu diesen jahreszeitlichen Abschnitten ideal und das mediterrane Mittelmeerklima kann in voll Zügen genossen werden.

Die Akropolis in Athen

Sicherlich eine der bekanntesten griechischen Sehenswürdigkeiten ist die Akropolis in Athen, welche auf einem Felsen hoch über der Hauptstadt thront. Komplett aus Marmor errichtet besuchen jedes Jahr mehr als zwei Millionen Besucher die Akropolis und lassen sich von dem imposanten Bauwerk beeindrucken. Leider sind nicht mehr sehr viele Bauwerke rund um die Akropolis erhalten, sicherlich zu den bekanntesten Bauwerken auf der Akropolis gehört das Parthenon, welcher der Stadtgöttin Pallas geweiht ist. Ursprünglich diente die Akropolis als Festung, um die Stadt gegenüber feindlichen Angriffen schützen zu können. Später erst bekam die Akropolis ihre Bedeutung als religiösen Treffpunkt. Die meisten griechischen Städte in der Antike besaßen eine Akropolis, wobei die Akropolis in Athen sicherlich die bekannteste von allen darstellt.

Das Orakel und weitere Sehenswürdigkeiten in Delphi

Delphi ist sicherlich vor allem aufgrund des Orakels von Delphi bekannt. Erst zum Ende des 19. Jahrhunderts von einem französischen Archäologen wieder entdeckt, haben sich die Ruinen und Kultstätten rund um Delphi zu einem wahren Besuchermagneten entwickelt. Besonders die die Möglichkeit hautnah die antiken Bauwerke besichtigen zu können ist mehr als beeindruckend. Vor einem Besuch in Delphi lohnt es sich besonders, die Geschichte des Ortes einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Sagen und Mythen rund um die Orakelstätte sind sehr interessant, wobei der Einfluss, welche solche Wahrsager in der griechischen Antike hatten, auf keinen Fall unterschätzt werden sollte. Gut erhalten sind der Palast, das Stadion und das Amphitheater, wobei vor allem durch die Erdbeben in den letzten Jahrtausenden viele Schäden entstanden sind.

Athos die Mönchsrepublik

Fast ganz in der Abgeschiedenheit finden sich auf der griechischen Halbinsel Chalkidiki rund um den heiligen Berg Athos zahlreiche Klöster, welche zu einer Mönchsrepublik zusammengeschlossen sind. In mehr als 20 Klöstern leben über 2.000 Mönche, welche sich ganz einem streng orthodoxen Leben verschrieben haben. Die ganze Region der Mönchsrepublik ist nur für Männer zugänglich und auch nur mit Anmeldung, da die Mönche in ihrem Alltag nicht allzu sehr gestört werden möchten. Vor allem im Frühling und im Herbst lassen sich von Kloster zu Kloster tolle Wanderungen unternehmen und geben einem die Gelegenheit voll in die Spiritualität des Ortes eintauchen zu können. Eine alpinistische Herausforderung stellt der Berg Athos dar, welche nur bei einem guten konditionellen Allgemeinzustand angenommen werden sollte.


Der imposante Kanal von Korinth

Der Kanal von Korinth gehört sicherlich nicht zu den klassischen Sehenswürdigkeiten in Griechenland. Doch stellt diese Baumaßnahme aus dem frühen 19. Jahrhundert eine menschliche Meisterleistung dar. Alle Versuche aus der Antike und dem Mittelalter sind am harten Fels gescheitert. Besonders zu empfehlen ist eine Schifffahrt durch den Kanal, welcher auf einer Länge von etwas mehr als sechs Kilometer das griechische Festland und die Peloponnes trennt. Zwar hat der Kanal heute keine wirtschaftliche Bedeutung mehr, da die Umfahrung der Peleponnes dank moderner Schiffe kein Problem mehr darstellt.

Auf Kreta den Palast von Knossos entdecken

Kreta gehört zu den beliebtesten Reisezielen in Griechenland und bietet eine ganze Reihe toller Sehenswürdigkeiten. Besonders zu empfehlen sind sicherlich die Palastanlagen von Knossos. So gehen erste Bauten rund um den Palast von Knossos auf eine Zeit rund 4.000 v.Chr. zurück. Zwar handelt es sich bei dem Palast zum Teil um nicht originalgetreue Rekonstruktion, trotzdem sollte man sich diese Sehenswürdigkeiten, während eines Aufenthaltes auf Kreta nicht entgehen lassen. Schon in der Antike lebten rund um Knossos über 100.000 Menschen, allein diese hohe Einwohnerzahl gibt Aufschluss darüber, wie hoch zivilisiert die Menschen auf Kreta und in anderen griechischen Landesteilen zu diesem Zeitpunkt schon waren.



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