Flora der Kanaren im Botanischen Garten auf La Palma

Garten- und Blumenfreunde sollten bei einem Kanaren Urlaub auf Teneriffa einen Besuch des großen, 200 Jahre alten botanischen Gartens in Puerto de la Cruz in ihr Programm aufnehmen. Das gegen Eintritt von 3€ zugängliche Areal, beschildert in spanischer und lateinischer Sprache, verdankt seine Entstehung dem Import von tropischen Pflanzen, die u.a. fürs Festland bestimmt waren und vorher auf Teneriffa akklimatisiert werden sollten.

In kleinerem aber im Verhältnis nicht minder üppigen Stil findet sich seit einigen Jahrzehnten ein  botanischer Garten auf La Palma. Auf dieser Kanarischen Insel, die durch den Passat begünstigt über das meiste Wasservorkommen verfügt, gedeihen auf dem Areal von  ehemaligen Bananenplantagen, dem landwirtschaftlichen Haupteinkommenszweig La Lalmas, direkt über der südlichen Atlantikküste eine Vielzahl an einheimischen, kanarischen und endemischen Pflanzen sowie viele exotische Bäume, Blumen und Früchte, die von seinem Besitzer von Reisen aus den Tropen nach La Palma gebracht wurden. Rund 80 von ihnen sind ausgewählt und in einem Pflanzen-Guide erfasst, einem Kalender mit Bildern und Informationen zu den lateinisch und deutsch bezeichneten Pflanzen. Mit diesem macht man sich auf eine Tour durch den beschilderten botanischen Garten. Blütenstand oder Früchte finden sich hier abwechselnd über das ganze Jahr verteilt. Es gibt in diesem Botansichen Garten immer etwas zu bewundern und/oder zu ernten.

Teilweise erinnert die Insel selbst an einen botanischen Garten. Auf der Fahrt zum Mirador del Time zum Beispiel, einem Aussichtspunkt auf der Südseite La Palmas, säumen im Winter meterhohe rot glühende Weihnachtssterne (Euphorbia pulcherrima) die Straße. Viele Pflanzen, die man in mitteleuropäischen Breiten als Topfkulturen oder Schnittblumen kennt, wachsen hier wild oder kultiviert quasi in anderen Dimensionen: höher, kräftiger, üppiger, in satteren Farben...: Strelitzien, Amaryllis, Thunbergien, Bougainville, die verschiedene Sorten von Passionsblumen, Helikonien, ...
Ein ander Mal macht man Halt und sammelt mit der nötigen Vorsicht (die feinen Stacheln spürt man tagelang!) von den wohlschmeckenden Kaktusfrüchten (Opuntia ficus indica).

Grantäpfel, Bananen, Feigen, Kaki, Guaven und Erdbeerguaven, Avocados, Zitrusfrüchte, Macadamie-Nüsse und Mandeln, Nisperos, Papayas und Mangos, seltener die Pitahaya (Hylocereus undatus) jedoch sich stark ausbeitendbreitend die Büsche mit Kapstachelbeeren (Physalis edulis) oder so überaus dicht mit Früchten bewachsene Karambolen-Bäume (Sternfrüchte, Averrhoa carambola), dass dann und wann ein Ast abbricht, wachsen im botanischen Garten auf La Palma. Hier sind auf Anfrage auch Führungen möglich.

Kontakt
Email: info (at) tazacorte.org, Telefon: ++34-922-480 162 oder ++34-608-028-765 (deutsch, spanisch, englisch)

Last Minute Reisen

Anzeigen

Unternehmen