
Klima, Flora, Fauna, alles was man wissen möchte über Lanzarote
Auf der Insel Lanzarote herrscht das ganze Jahr über ein angenehmes und mildes Klima. Die Lufttemperaturen liegen meistens bei 16 Grad im Januar und bei mehr als 24 Grad im August. In dieser Zeit ist Hochsaison auf der Insel. Viele Urlauber reisen zu diesem Zeitpunkt auf die Insel und wollen das Wetter genießen. Kein Wunder, schließlich beträgt die Wassertemperatur hier mehr als 22 Grad. Im Winter hingegen liegt diese bei rund 17 Grad. Die sehr flachen Landschaften sind dafür verantwortlich, dass die Wolken meisten über die Insel hinwegziehen. Somit kann es auf der Insel immer richtig abregnen. Die trockenste Zeit der Insel lässt sich mit weniger als 112 Millimeter Niederschlag jährlich berechnen. Diese beschränken sich allerdings nur auf die Monate Januar bis März. Zwischen dieser Zeit kann es zu Niederschlägen kommen. Der Rest des Jahres bleibt weiterhin niederschlagsfrei.
Außerdem ist die Insel Lanzarote eine Passatzone. Mit frischen Winden und sommerlichen Temperaturen kann hier jeder rechnen. Gerade für wetterfühlige Menschen ist der Aufenthalt auf der Insel besonders ansprechend. Gerade im Sommer wird man nämlich hier von hohen und warmen Temperaturen überrascht.
Die geringe Entfernung zu der Sahara der Insel sorgt allerdings dafür, dass kleine Staubpartikel zu finden sind. Diese können einem manchmal die Sicht rauben. Dafür können die Einwohner allerdings mit Temperaturen bis zu 40 Grad Celcius umgehen. Diese Wetterphänomene finden sich nicht immer auf der Insel wieder. Sie sind jeder beschränkt und nur sehr selten zu finden. Das Naturschauspiel ist gerade für Touristen sehr beliebt geworden. Sie versuchen immer einen Moment zu erblicken, bei dem solche Momente möglich sind.
Die Wetterphänomene auf Lanzarote
Die Insel Lanzarote bietet verschiedene Wetterphänomene an, bei denen die Urlauber wirklich begeistert sein werden. Auf keiner anderen kanarischen Insel können solche besonderen Wetterlagen gedeutet werden. Der Calima ist einer unter ihnen. Hier werden Sandstürme über der Insel gedeutet, die eine starke Thermik auslösen. Mit den südöstlichen Winden werden diese zum Atlantik hinaus transportiert. Außerdem sind diese Wetterlagen immer abhängig von den Bedingungen. Allerdings kann solch ein Wetterphänomen die Sichtweiter auf der Insel erheblich einschränken. Bis zu 100 Meter kann diese versperrt werden. Die Luft ist voller Staub und der Himmel scheint in roten und braunen Tönen. Der Luftverkehr muss zu dieser Zeit meistens eingestellt werden, da die Sicht der Piloten ebenfalls eingeschränkt sein kann. Die Einwohner von Lanzarote allerdings sind die Calima gewohnt. Schließlich spielt sich dieses Spektakel nicht nur einmal ab. Die Temperaturen können während dieser Wetterlage auf mehr als 40 Grad steigen.
Die Wasserversorgung der Insel
Lanzarote zeigt sich im Bereich der Wasserversorgung eher schwierig. Schließlich ist diese wegen der wenigen Niederschläge in den letzten Jahren sehr stark zurückgegangen. Allerdings konnte sich dieses Problem in den 50er Jahren lösen. Durch die ansteigenden Tourismusmassen stieg der Wasserbedarf sprunghaft an. Von Tankschiffen aus musste das Wasser auf die Nachbarinseln gebracht werden. Ursprünglich aber hatte sich die Insel mit dem Regenwasser zufriedengegeben. Aufgrund der hohen Nachfrage konnten diese Aspekte allerdings nicht mehr erfüllt werden.
Flora und Fauna von Lanzarote
Aufgrund der wenigen Niederschläge auf der Insel hat sie eher eine karge Flora. Deshalb sind hier sehr viele sukkulente Pflanzen zu finden, die in sich selber Wasser speichern. Mit rund 570 Arten dieser Pflanzen kann die Insel zeigen, dass Wasser bei diesen Objekten keine Rolle spielt.
Flechten sind eine der beliebtesten Pflanzen auf der Insel. Diese besiedeln das junge Lavagestein. Mehr als 180 Flechten wurden mittlerweile auf der Insel gezählt. Diese leiten den Übergang zu höheren Pflanzen ein. Erstaunlicherweise haben sich die Pflanzen bis heute selber mit Wasser und Nährstoffen versorgt, sodass diese wachsen und gedeihen können.
In den feuchten Gebieten der Insel sind die Pflanzenarten allerdings noch vielseitiger. Der Ölbaum, die verschiedenen Farnarten und die kanarischen Kiefern sind nur einige der Pflanzen auf der Insel. Gerade om Februar und im März, nachdem die ersten Regenfälle entstanden sind, verwandelt sich die Insel in ein regelrechtes Blütenmeer.
Tiere leben hier nicht all zu viele auf der Insel. Außer der Fledermaus gibt es nur wenige Sägetiere auf der Insel. Die Menschen haben diese mit auf die Insel gebracht. Darunter zählt vor allem auch das Dromedar. Dieses wird auf der Insel als Arbeits– und Lasttier gesehen und passt sich perfekt an die Umweltbedingungen an. Heute werden solche Tiere hauptsächlich für den Tourismus eingesetzt. Selbst die Vogelwelt auf der Insel lässt Begeisterung aufkommen. Mehr als 35 verschiedene Vogelarten sind hier zu finden, unter denen auch der Eleonorenfalke gehört. Eine eher außergewöhnliche Besonderheit der Insel ist wahrscheinlich der Albinokrebs. Dieser verbirgt sich in den unterirdischen Lagunen der Insel und kommt besondern im Jameos del Agua vor. Dieser Krebs lebt in mehreren Tausend Meter im Wasser und ist oft schwer zu sehen. Durch sein Aussehen bleibt dieser meistens unerkennbar.