Wissenswertes über die wunderschöne Insel Gran Canaria


Gran Canaria besitzt eine Fläche von 1.560 Quadratkilometer, was sie zu der drittgrößten Insel der Kanarischen Inseln macht. Die Insel besitzt eine runde Form und einen Durchmesser von ungefähr 50 Kilometern. Die Küsten, die von den Besuchern besonders ins Herz geschlossen wurde, besitzen eine Länge von 236 Kilometern. Diese endlos langen Strände erscheinen aufgrund ihrer Größe selten überfüllt, was bei den Besuchern sehr beliebt ist, da man die Natur auf sich wirken lassen kann und dennoch in einem gewissen Maße Privatsphäre hat. Wenn man nach der Einwohneranzahl geht, dann wäre Gran Canaria die zweitgrößte Insel. Was man nicht erwarten würde, ist, dass insgesamt 829.597 Einwohner auf dieser Insel leben. Die Insel befindet sich ungefähr 210 Kilometer westlich der südlichen Küste Marokkos. Westlich von Gran Canaria liegt die Insel Teneriffa, während sich auf der anderen Seite die Insel Fuerteventura befindet. Der Ursprung dieser grünen und üppigen Insel ist ein Vulkan namens Pico de las Nieves, was man an manchen Stellen die sehr felsig sind noch entdecken kann. 1949 Meter ist die nachweislich höchste Stelle der Insel. Besonders Wanderer oder Bergsteiger interessieren sich für den felsigen Bereich dieser Insel. Der Berg Roque Nublo wurde zum Wahrzeichen der Insel, da er mit seinen Massen von 1813 Metern nicht zu übersehen ist.

Die Flora und Fauna der Insel

Die Flora und Fauna ist ausgesprochen vielfältig und aufgrund des ganzjährigen angenehmen Klimas das ganze Jahr grün und mit exotischen Blüten versehen. Das Klima ist im Sommer und Winter angenehm und aus diesem Grund ein gern besuchter Ort von älteren Leuten, da ihnen dieses Klimas besonders gut bekommt. Experten haben festgestellt, dass auf der Insel 14 Klimazonen existieren. Aufgrund des Klimas wird Gran Canaria liebevoll auch als Miniaturkontinent bezeichnet. Auf dem Berg befinden sich Trockentäler, die bei starken Regenfällen zu regelrechten Sturzbächen werden. Zum Schutz der Einwohner wurden die Bachtäler aus diesem Grund ausgebaut und gefestigt, um die Wassermassen im Zaun zu halten.

Die bewegende Geschichte Gran Canarias

Im 15. Jahrhundert wurden die Inseln von Spanien erobert, doch wann und wo die Inseln schließlich bevölkert wurden, konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Die Eroberer, die aus Spanien kamen, hießen Guanchen, weswegen es den Einwohnern lieber ist, als Urkanariern bezeichnet zu werden, da sie die ersten Eroberer als ihre Vorfahren anerkennen. Die ersten Einwohner lebten in Höhlen und aus Steinen angefertigten Rundhäusern, die heutzutage von Touristen besichtigt werden können. Experten glauben jedoch, dass auch berbische Völkerstämme die Inseln besiedelt haben könnten, weswegen einige Strände des Nordostens zur Erforschung der Vergangenheit genutzt werden. Im April 1483 erklärte der kastilische Gouverneur die damals stattfindenden Kriege der Ureinwohner als beendet. Seit diesem ehrwürdigen Zeitpunkt befindet sich die Insel in spanischen Händen.

Ein kleines Paradies für Urlauber

Die Inseln der Kanaren sind ein sehr beliebtes Ziel für einen Urlaub jeglicher Art. Reisen werden von vielen Anbietern speziell zu diesen Inseln geplant. Ungefähr 2,8 Millionen Besuchern besuchen jährlich die Inseln der Kanaren. Die Städte Maspalomas , Playa del Ingés und San Agustin sind die bevorzugten Ziele der Besucher und machen in einem dank des Tourismus 2,5 Millionen Euro Umsatz. Die meisten der Besucher kommen aus den nordeuropäischen und mitteleuropäischen Ländern, wo Gran Canaria ein ausgesprochen begehrtes Ziel für Reisen ist. Das milde Klima ermöglicht den Besuchern es rund um das Jahr einen Aufenthalt dort, weswegen viele ihrem Urlaub dort verbringen, um dem kalten Klima hier bei uns zu entfliehen. Jedes Jahr finden regelmäßig Veranstaltungen statt, die einen religiösen Hintergrund besitzen. Mittlerweile finden Karnevals, Groß-Events und Musikfestival statt, das Angebot wurde immer mehr ausgeprägt, um allen Geschmäckern der Touristen gerecht zu werden. Doch trotz der vielen Veränderungen und Anpassungen an die Besucher sind noch viele Orte der Insel unberührt und ermöglichen Einblicke in die Vergangenheit. Die Kombination von Vergangenheit und Gegenwart kombiniert mit dem milden Klima und der wunderschönen Natur macht diese Insel zu einem kleinen Paradies.
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