
Fuerteventura und seine Sehenswürdigkeiten
Fuerteventura ist eine Insel, die viele Sehenswürdigkeiten bieten kann. Auf dem ersten Blick scheint die Insel für viele Besucher sehr ernüchternd zu wirken. Dies liegt daran, dass das Urlaubszentrum und die Landschaften, die sich zwischen dem Flughafen und den Hotels wiederfinden lassen, etwas karg und trostlos aussehen. Die trockene Wüste ist nicht ganz als reines Urlaubsparadies anzusehen. Allerdings lässt sich die Insel Fuerteventura auf eigene Faust erkunden. Die verschiedenen Landschaften bieten einen besonderen Reiz, der von vielen Touristen genutzt wird. Attraktive und kleine Dörfer und das kulturelle Erbe der Insel, begeistern viele Touristen, die aus den unterschiedlichen Ländern auf die Insel reisen. Natürlich zählen die langen Sandstrände und die Attraktionen der Insel ebenfalls zu diesen Aspekten. Nirgendwo in Europa sind solche Strände zu finden. Überall auf der Insel lädt der lange Sandstrand zu einem angenehmen und entspannten Badespaß ein. Die umliegenden Dünen und die wunderschöne Landschaft runden das Bild der Insel nochmals ab.
Wanderdünen bei Corralejo
Die Wanderdünen bei Corralejo erstrecken sich bis zu acht Kilometer in eine weite Dünenlandschaft. Dieser Teil der Insel wird als Paradies für Strandläufer und Wassersportler angesehen. Die Tonnen weißer Sand und der gelbliche Ansatz, stehen seit dem Jahre 1982 unter Naturschutz. Viele bedrohte Tierarten lassen sich hier wieder finden. Der Kanarenpapier und der Wüstengimpel sind nur einige von ihnen, die viele Touristen begeistern. Außerdem finden sich in den Wanderdünen seltene Pflanzenarten wieder, die dort gedeihen und ebenfalls unter strengem Schutz stehen.
Vor vielen Millionen Jahren haben die Urgewalten des Meeres die Korallenbänke zerrieben und haben die Wanderdünen geschaffen. Heute handelt es sich hierbei um einer der bekanntesten Touristenattraktionen der Insel Fuerteventura.
Strände auf der Jandia Halbinsel
Die Playas Jandia sind eine Kilometer lange Landschaft, die einen goldgelben Sandstrand aufweist. Dieser findet sich auf der Halbinsel Jandia wieder und liegt im Süden der Insel Fuerteventura. Beginnend im Urlaubsort Costa Calma, werden Liegestühle und Schirme für die umliegenden Touristen angeboten. Ein besonders schöner Teil dieses Strandes ist die Sandbank und die vorgelagerte Lagune. Bei Ebbe fällt diese sehr trocken aus und ist mit einem niedrigen Wasserstand versehen. Gerade Surfer schätzen diese Lagune und benennen diese als hervorragendes Revier, um dem Wassersport nachzugehen.
Das Kornmuseum von Fuerteventura
In der kleinen Ortschaft La Olivia findet sich das Kornmuseum der Insel wieder. In der damaligen Zeit verbanden die Einwohner eher unangenehme Emotionen mit diesem Gebäude. Schließlich handelte es sich hierbei um den Steuereintreiber, der seinen Wohnsitz in dem bekannten Gebäude fand. In dem Nebengebäude dieses Hauses wurde Getreide gelagert. Die Pächter errichteten eine sogenannte Zehntsteuer, die die Bauern zahlen mussten. Seit dem her brachten die Einwohner von Fuerteventura dieses Gebäude mit eher schlechten Erfahrungen in Verbindung.
Heute wird das Gebäude mit einer angenehmen Funktion verbunden. Mittels verschiedener Geräte und einem traditionellen Anbau konnte das Gebäude in eine Art Museum umgebaut werden. Zusätzlich wird das Korn in mehreren Schritten zum Getreide verarbeitet. Diesen Vorgang können sich Touristen jederzeit anschauen und können sich einen Einblick auf den Anbau und die Verarbeitung des Getreides verschaffen.
Daher wird dieses Museum als eine Art Haupteinnahmequelle der Insel Fuerteventura gesehen.
Die ehemalige Hauptstadt Betancuria
Die ehemalige Hauptstadt Betancuria ist bis heute ein bekannter und zentraler Punkt der Insel Fuerteventura. Mit gerade mal 600 Einwohnern und einer unglaublich schönen Ortschaft, ist die Stadt gerade bei Touristen und Tagesausflüglern sehr bleibt. Der spanische Eroberer Jean de Bethencourt errichtete im Jahre 1405 die Stadt auf einem sehr fruchtbaren Boden. Diese Stadt sollte zur Sicherheit der Piraten dienen. Als sich unzählig viele Freibeuter hier befanden, wuchs das Tal und die Landwirtschaft hatte zusätzlich einen großen Auftrieb. Bis heute finden sich in der Stadt viele Touristen wieder. Schließlich begeistert in diesem Fall nicht nur die Geschichte der kleinen Ortschaft, sondern zusätzlich die zahlreichen Bauten und Geschichten von Betancuria.
Tefia – Die Lebensgrundlagen auf der Insel
Tefia ist eine bekannte Stadt auf Fuerteventura,die in der damaligen Zeit als Lebensgrundlage der Insel diente. Etwa 22 Kilometer von der Insel Puerto del Rosario zu finden, liegt die Stadt, die mittlerweile ein zentraler Punkt für viele Touristen geworden ist. Die vielen Bauernhäuser, die kleinen Grundwasserpumpen und die Windmühlen bringen den Urlauber in eine Zeit zurück, die schon mehrere hundert Jahre zurückliegt. Aus diesem Grund besuchen viele Urlauber die kleine Ortschaft. Tefia bietet einen Einblick in die grundlegenden Aspekte der Insel, die vor vielen Jahren einen hohen Stellenwert bekommen haben. Bis heute finden sich die alten Geräte und Bauten in der Stadt wieder, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Selbst das Zentrum der Stadt bietet dem Urlauber einen Einblick in die alten Sitten und Gebräuche von Fuerteventura.