Deutschland hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten


Kölner Dom
Der Kölner Dom ist die beliebteste Sehenswürdigkeit. Jedoch nicht bei den Touristen, sondern bei den Deutschen selbst. Allerdings ist der Dom in Köln ebenso für viele Ausländer ein Anziehungspunkt. Es handelt sich um eine römisch-katholische Kirche des Apostels Petrus. Seit dem Jahr 1996 zählt der Dom zum Weltkulturerbe der UNESCO. Der Dom hat eine Höhe von 157,38 Metern und ist nach dem Ulmer Münster das zweithöchste Gebäude, welches die Bezeichnung Kirche trägt. Auf der ganzen Welt kann sich der Dom als dritthöchste Kirche bezeichnen. Das Bauwerk ist 250 Meter vom Rhein entfernt und grenzt an den Hauptbahnhof der Stadt. Die Kathedrale ist im gotischen Baustil errichtet worden und verfügt über sehr viele Bauelemente der spätmittelalterlich gotischen Zeit bzw. Architektur. Der Bau der Kirche begann im Mittelalter und wurde jedoch erst im 19. Jahrhundert fertiggestellt. Denn es wurde Jahrhunderte nicht an dem Bauwerk gearbeitet. Das Hauptportal des Doms ist gleichzeitig das längste Kirchenschiff des Landes. Es verfügt über 144 Meter. Die Kirch verfügt über unterschiedliche Portale. Ein Besuch lohnt sich hier besonders. Denn die Kirche ist in ihrem Inneren sehr beeindruckend und weist sehr viele historische Hinterlassenschaften auf, die von den Besuchern bestaunt werden können.

Dresdner Frauenkirche

Die Frauenkirche, von der ganz Deutschland spricht, ist die Frauenkirche in Dresden. Es handelt sich um eine evangelisch-lutherische Kirche, die ihren Ursprung in der Zeit des Barocks findet. Die Kirche ist der Beweis des protestantischen Sakralbaus. Die Kirche hieß in ihrem Ursprung Kirche unserer lieben Frau. Mit der lieben Frau war die heilige Maria gemeint. Das komplette Bauwerk verfügt über eine der größten versteinerten Kuppeln, die im Norden der Alpen vorhanden ist. Die Kirche fand ihren Ursprung in den Jahren 1726 bis 1743. Denn in diesen Jahren wurde sie von George Bähr gebaut. Allerdings wurde sie im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt. Der Feuersturm, der durch den Luftkrieg entstand, nahm die Kirche sehr mit und zusätzlich brannte diese zum Leiden der Stadt Dresden aus. Der Wiederaufbau begann zwischen den Jahren 1994 bis 2005. Den Wiederaufbau finanzierte selbstverständlich nicht nur die Stadt Dresden, sondern ebenso Fördervereine aus der ganzen Welt. Immer wieder suchen Touristen die Kirche auf, um ihre besondere Architektur zu begutachten und zu bestaunen.

Brandenburger Tor

Das Brandenburger Tor befindet sich in der Hauptstadt Deutschlands. In Berlin. Es steht am Pariser Platz in dem Stadtteil Mitte. In den Jahren 1788 bis 1791 fand das Brandenburger Tor seinen Ursprung. Denn in dieser Zeitspanne wurde es durch den preußischen König Friedrich Wilhelm II. Errichtet. In der heutigen Zeit stellt das Bauwerk das Wahrzeichen der Stadt Berlin dar. Ebenso ist es jedoch auch nationales Symbol für die Ereignisse in Berlin. Denn das Brandenburger Tor wird besonders mit dem Zweiten Weltkrieg verbunden. Das Bauwerk ist dem frühklassizistischen Baustil zuzuordnen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Wahrzeichen zu der Grenze zwischen dem Osten und Westen Berlins. Es wurde als Symbols des Warschauer Paktes und der NATO gesehen, welches bis zur Wiedervereinigung im Jahr 1990 ein sehr wichtiger Bau blieb. Das Brandenburger Tor hat eine Höhe von 26 Metern und ist 65 Meter breit. Es handelt sich um einen frühklassizistischen Naturstein aus Elbsandstein. Das Tor wurde von der Steinmetzfirma Zeidler & Wimmel gebaut. Als Vorbild für das Wahrzeichen Berlins galten die Propyläen der Akropolis in Athen. An den Seiten des Tores befinden sich Torhäuser, welche für die militärische Wache gedacht waren. Auf dem Tor ist eine kupferne Skulptur gesetzt, die eine Größe von fünf Metern hat. Diese Figur stellt die Siegesgöttin Viktoria dar, die von vor Pferden auf ihrem Wagen gezogen wird und in die Stadt hineinlenkt.

Schloss Neuschwanstein

Das Bundesland Bayern bietet ein sehr interessantes Bauelement. Das Schloss Neuschwanstein. Es liegt oberhalb von Hohenschwangau bei Füssen. Im Jahr 1869 wurde das Schloss für den bayerischen König Ludwig II. errichtet. Es sollte sich um eine Ritterburg des Mittelalters handeln, die wie eine alte Burg aussah. Christian Jank entwarf die Zeichnungen für das Schloss. Nach der Fertigstellung lebte der König jedoch nur eine kurze Zeit im Schloss. Den heutigen Namen erhielt es im Jahr 1886. Der Eigentümer ist heutzutage der Freistaat Bayern. Es handelt sich um das berühmteste Schloss in ganz Deutschland und wird jährlich von Millionen Menschen besucht. Es wird auch als Märchenschloss bezeichnet und ist das ganze Jahr für seine Besucher geöffnet. Das Schloss besteht aus verschiedenen Einzelbauwerken, die zusammen eine Länge von 150 Metern haben. Es gibt unterschiedliche Türme, Ziertürme, Balkone und Skulpturen, die sich am Außenbau des Schlosses befinden. Das Bauwerk lehnt an den romanischen Stil an und ist in Triforien gestaltet. Das Schloss hat verschiedene Räume, welche auf 200 gezählt werden. Es gibt Gästeräume für Bedienstete sowie Extraräume für die Versorgung. Allerdings wurden nur 15 Zimmer und Säle fertig ausgestattet. In den unteren Bereichen des Schlosses befinden sich Wirtschaftsräume und Dienerzimmer. Zudem werden unterirdische Gänge unter dem Schloss vermutet. Die Grundfläche der bekannten Räume beträgt ca. 6.000m².


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