

Die Insel hat einiges zu bieten, was für Touristen sehenswert ist. Natürlich gibt es noch viele mehr, einige wurden etwas näher aufgeführt.
Die Karawanserei
Die große Karawanserei wurde in der Zeit gebaut, in der sich die Insel unter der Regierung des osmanischen Führers Muzaffer Pascha befand. Es handelt sich um das Jahr 1572. Die Herberge stellt eine der bekanntesten und zudem bedeutendsten türkischen Arbeiten auf der Insel Zypern dar. In der osmanischen Zeit diente der Bau als Herberge und wurde in der englischen Regierungszeit als Kerker bzw. als Gefängnis genutzt. In der Mitte des 20. Jahrhunderts dienten seine Mauern den armen Familien der Insel. Nach der Vertreibung dieser, stand das Bauwerk verlassen und ungenutzt da. Für sehr viele Jahre wurde das Bauwerk vernachlässigt und nicht restauriert. Erst zu Ende der 80er Jahre wurde eine Renovierung verordnet und durchgeführt. Über zwei Jahre wurde an dem Bauwerk gearbeitet, bis es durch Maler, Bildhauer und anderen Handwerkern und Künstlern wieder in seinem alten Glanz erstrahlte. Mittlerweile ist die Karawanserei ein Treffpunkt geworden, an dem die türkische und zypriotische Kultur zusammen trifft. Ein jeder Raum dieses Bauwerkes weist einen anderen Künstler und eine andere Kunstart auf. Die Mauern erinnern an die historischen Momente der Insel und verwöhnt ihre Besucher mit einem nostalgischen Ambiente. Auf dem Gelände des Bauwerkes kann in einem Café die Zeit genossen werden und in die Vergangenheit Zyperns geflüchtet werden.
St. Barnabas Kloster
Im Jahr 488 wurde das St. Barnabas Kloster in Salamis errichtet. Es handelt sich um eine Grabstätte, die zu der Unabhängigkeit des Klosters der griechisch-orthodoxen Kirche führte. Sie überzeugt den byzantinischen Herrscher Zenon von dem heiligen Bestand der Kirche. Das Kloster St-Barnabas befindet sich zwei Kilometer der Stadt Salamis, bei der es sich um eine antike Stadt handelt. Das Bauwerk beinhaltet eine Kirche und ein Kloster, welche nun das archäologische Museum beinhalten und für Besucher freigegeben wurde. Zusätzlich befindet sich eine Kapelle mit der Grabstätte des Barnabas. Das Neue Testament berichtet, dass es sich bei St. Barnabas um einen frühen Christen handelt, der aus dem israelitischen Stamm Levi stammt. Er wurde auf der Insel Zypern als der Sohn einer jüdischen Familie geboren. Als Joseph getauft, wurde er später in der Gemeinde Jerusalems aufgenommen und erhielt den Namen Barnabas. Später wurde er Erzbischof und kehrte im Jahr 45 n. Chr. nach Zypern zurück. Das Bauwerk erzählt seine Lebensgeschichte und erinnert an ihn. Die zyproitisch-orthodoxe Kirche wurde für eine sehr lange Zeit unter dem Pariarch Antiochia geführt. Die Kirche erlangte ihre Selbstständigkeit in den Jahren um 477 n. Chr. Zurück. Der Lauf der Geschichte ist in dem Eingang der Kirche noch heute zu erkennen und zurück zu verfolgen. Das Kloster, wie es in seiner heutigen Form steht, wurde durch den Erzbischof Philoteus 1756 ermöglicht. Der Glockenturm wurde sogar noch im Jahr 1958 restauriert und durch Klosterbrüder finanziert. 100 Meter entfernt der Klosteranlage befindet sich ein Mausoleum, welches die Grabstätte des Apostels beinhaltet. Eine lange Treppe führt in das jedoch leere Grab hinunter. Der Besuch des Klosters auf Zypern ist sehr interessant und gehört zu einer jeden Reise dazu.
Salamis Ruinen
Im Norden der Halbinsel Karpas liegen die Überreste der Stadt Salamis. Diese Stadt war in der Zeit vor Christus Geburt im Besitz von Assyrern, Ägyptern, Persern und Römern. Es wurde für sehr viele Jahre um die Stadt gestritten. Die Stadt bietet die letzten Überreste aus der früheren Zeit und ist zudem geprägt durch Wälder mit Mimosen, Kiefern und Eukalyptusbäumen. In der Stadt wurden sogar Goldmünzen gefunden, die bis in das Jahr 411 zurückführen. Sogar aus dem Jahr 374 v.Chr. Sind Münzen datiert. In den sehr großen Hallengebäuden der Stadt Salamis waren heiße Bäder, Dampfbäder und kalte Bäder für die Bevölkerung der Insel zugänglich. Es handelte sich in dem Jahr 400 um eine sehr farbenfreudige Stadt, die mit Marmorspalten und Statuen versehen war. Es befanden sich christliche Kirchen und Basiliken. Durch die arabische Invasion im Jahr 674 n. Chr. wurde der größte Teil der Stadt zerstört. Zudem ist nachgewiesen, dass sich das Klima sehr verändert haben muss. Denn es sind nur noch Oberteile von den vorherigen kompletten Spalten zu sehen. Es wurde in der Stadt geplündert und auch den Steinbrüchen wurden Baumaterialien geschlagen. Skulpturen wurden gestohlen und der größte Teil der Stadt zerstört. In archäologischer Hinsicht ist die Stadt die wichtigste auf der ganzen Insel. Denn hier sind bis heute die Ruinen sichtbar, die seit Tausenden von Jahren in der Stadt stehen und an die "alte Zeit" erinnern. Die Ruinen waren mehr als zehn Jahrhunderte unter Sand vergraben und erzählen eine Geschichte aus längst vergangener Zeit. Bislang sind noch sehr viele Ruinen von der Stadt vergraben. Das Amphitheater kann jedoch besucht werden und ist sehr eindrucksvoll in seiner Erscheinung. Es wird bis heute als Theater und für Konzerte genutzt. Ein Besuch der vergessenen Stadt lohnt sich. Kaum wie in keiner anderen so alten Stadt, können die Ruinen bestaunt werden. Sie sind für Besucher und Touristen öffentlich zugänglich.