
Österreich und seine Sehenswürdigkeiten – diese muss man gesehen haben
Albertina
Bei dem Namen Albertina handelt es sich um ein Museum, das in der Hauptstadt Wien liegt. Es handelt sich um einen sehr bekannter Besucherplatz, der im Palais Erzherzog Albrecht liegt. Das Museum bietet die größten und bekanntesten grafischen Sammlungen, die es auf der Welt gibt. Hier werden ca. 65.000 Zeichnungen ausgestellt und mehr als eine Million druckgrafische Blätter gezeigt. Es werden Artikel ausgestellt, die von der Spätgotik bis zur zeitgenössischen Kunst reichen. Der Name Albertina ist auf den Gründer zurück zuführen. Denn es handelt sich um den Gründer Herzog Albert Kasimir von Sachen-Teschen. Die Sammlung und das Museum fanden seinen Ursprung in den 70er Jahren des 18. Jahrhunderts. Am Anfang wurde die Sammlung in der Burg Pressburg angelegt. Hier wohnte zeitgleich der Gouverneur des Königreichs Ungarn. Die Sammlung der Kunstdrucke wurde das erste Mal im Jahr 1822 für Besucher öffentlich ausgestellt. Ab dem Jahr 1996 wurde der Ort der Ausstellung für sieben Jahre geschlossen. Denn hier wurde alles umgestaltet und erneuert. Es wird zwischen drei unterschiedlichen Sammlungen unterschieden. Es gibt in Albertina grafische Sammlungen, die Zeichnungen und Aquarelle beinhalten sowie Skizzenbücher. Architektursammlungen mit originalen Architekturmodellen und Nachbauten. Die letzte Kategorie sind Fotosammlungen mit mehr als 50.000 Fotografien aus Sammelwerken und fotografischen Apparaten. Werke von sehr bekannten Menschen wie Leonardo da Vinci, Michelangelo, Peter Paul Rubens und Raffael sind hier zu sehen und zu bestaunen.
Schloss Schönbrunn
Das Schloss Schönbrunn ist das wahrscheinlich bekannteste und schönste Wahrzeichen Österreichs. Zu Schloss Schönbrunn verschlägt es mitunter die meisten Touristen in ganz Österreich. Das Schloss liegt im 13. Wiener Gemeindebezirk namens Hietzing. Der Name des Schlosses geht auf die Entdeckungen eines schönen Brunnens zurück, der an der Stelle des Schlosses gesichtet wurde. Das riesige Gebäude wurde für die Kaiserin Eleonora Gonzaga gebaut. Der Bau benötigte ca. fünft Jahre. Zwischen den Jahren 1638 und 1643 wurde es errichtet. Allerdings wurde es in der Zweiten Wiener Türkenbelagerung in dem Jahr 1683 sehr schwer mitgenommen. Jedoch wurde vier Jahre später der Wiederaufbau durch Leopold I. begonnen. Die heutige Gestalt des Bauwerks wurde jedoch erst in dem Jahr 1743 begonnen. Denn zu dieser Zeit wurde das Schloss für die Kaiserin Maria Theresia umgestaltet. Das Schloss und der Park sind bis heute erhalten und bieten eine wunderschöne Kulisse für die Besucher an. Bis zum Ende des Ersten Weltkriegs war das Bauwerk die Sommerresidenz des österreichischen Kaiserhauses und der kompletten Familie. Das Schloss bat eine Unterkunft für weit über 200 Personen, die sich in den Sommermonaten hier aufgehalten haben. Dieses Schloss ist nicht nur das meistbesuchte Schloss in ganz Österreich, sondern es handelt sich ebenso um ein UNESCO-Weltkulturerbe, welches seit 1996 diese Bezeichnung tragen darf. Eine weitere Attraktion, die mit dem Schloss verbunden ist, ist der älteste Zoo der Welt. Er ist auch als Tiergarten Schönbrunn bekannt. Der Park des Schlosses ist einer der beeindruckendsten Hinterlassenschaften, welche das Schloss bietet. Denn hier finden sich zahlreiche Brunnen und eine weitreichende grüne Fläche, die in der Vergangenheit von den Kaisern besucht wurde. Im Schloss können noch heute die großen Säle besichtigt werden und die bekannten Treppen, die zum Teil besucht werden dürfen.
Schönbrunner Tiergarten
Der Tiergarten Schönbrunn ist der älteste Zoo auf der ganzen Welt. Er wurde in dem Jahr 1752 gegründet. Jedoch wurde er in den Jahren immer wieder erneuert und erweitert. Es handelt sich um den an das Schönbrunner Schloss anliegenden Zoo, der für die Kaiser gebaut wurde. Zu seiner Zeit durften selbstverständlich nur die hohen Adligen in den Tiergarten gehen und diesen besuchen. Allerdings ist der Zoo bis heute eine der wichtigsten Attraktionen in ganz Österreich. Jedes Jahr werden hier ca. 2,5 Millionen Besucher verzeichnet. Der Zoo bietet knapp 500 Tierarten an. Ca. 4500 Tiere leben in dem Tiergarten und dürfen diesen Ort ihr zu Hause nennen. Die aktuelle Direktorin ist Dagmar Schratter. Der Zweite Weltkrieg nahm jedoch auch den Tiergarten sehr mit. Die Tierbestände sanken um gute 85 Prozent. Der Wiederaufbau war sehr umfangreich. Jedoch konnte der Zoo wieder als einer der beliebtesten Orte in Österreich wiederhergestellt werden. Mit den Jahren entwickelte sich der Tierstand wieder positiv und gewann weiter an Umfang. Ein weiter positiver Faktor ist, dass sich der Tiergarten Schönbrunn an internationalen Zuchtprogrammen beteiligt. Hier stehen die gefährdeten Tierarten im Vordergrund. Zu den Programmen zählen Pandas und auch Eisbären.
Festung Hohensalzburg
Die Festung Hohensalzburg ist das Wahrzeichen der Stadt Salzburg. Es handelt sich um eine Erbauung, die auf einem Berg gebaut wurde. Diese Festung ist zugleich die älteste erhaltene Burg in Mitteleuropa. Jedes Jahr reisen ca. 1 Million Besucher zu dem Bauwerk, um dieses zu bestaunen. Der Bau begann in dem Jahr 1077 und dauerte viele Jahre an. Vorerst wurde ein Bauturm erbaut. Die Burg gewann erst mit den Jahrhunderten ihre finale Gestalt. In vielen Kriegen wurde die Festung mitgenommen und sehr zerstört. Allerdings ließ der Wiederaufbau nie lange auf sich warten. Ebenso nicht zum Dreißigjährigen Krieg. In der heutigen Zeit ist das Bauwerk jedoch nur ein Besuchermagnet, bei der die äußere Festung ohne Führung besucht werden kann.