
Das Klima in Österreich
Wer bereits schon einmal in Österreich gewesen ist, kann bestätigen, dass sich das Wetter nicht sehr von dem deutschen Wetter unterscheidet. In Österreich herrscht ein kontinentales Klima, welches sich mit dem ozeanischen Klima vereinigt. Das Land Österreich ist von kalten Wintern geprägt und von heißen Sommern. Allerdings besteht hier der Unterschied zu Deutschland in dem eher geringen Niederschlag. Regen fällt hier nämlich nicht sehr oft. Zumindest nicht so häufig wie in Deutschland. Der Westen des Landes ist geprägt von milden Sommern, die nicht sehr heiß sind. Die Gebiete in dieser Gegend sind eher niederschlagsreich. Durch die Lage des Landes und durch die Gegebenheiten von dem alpinen Gebirge ist der Winter strenger als im Osten Österreichs. Zudem ist das Land von bestimmten nördlichen und südlichen Einflüssen geprägt. Zum einen zieht polare Kälte in das Gebiet ein und zum anderen können hier Staubwinde von der Sahara verzeichnet werden. Generell unterliegt das Klima in dem europäischen Land dem mitteleuropäischen Übergangsklima. Die Alpen und der Westen sind von diesem Klima jedoch nicht unbedingt betroffen. Die Temperaturen bewirken in Österreich eine Senkung dieser bis zu -20 Grad Celsius. Es herrscht dann unangenehme Kälte, die jedoch mit Sonnenschein kombiniert ist. Allerdings ist auch hier zu erwähnen, dass die Sonnenscheindauer um ca. 20 Prozent höher ist als in Norddeutschland. Der Januar gilt als der mitunter kälteste Monat im ganzen Jahr. Anfang April beginnt es jedoch, angenehm warm zu werden. Temperaturen um die 20 Grad Celsius sind dann keine Ausnahme mehr und machen Lust auf den Frühling. Wärme um die 35 Grad Celsius, sind in den Sommermonaten die Regel. Die drastischen Winter mit Temperaturen um die -10 Grad Celsius machen jedoch Hoffnung auf lange Wintersportmonate.
Flora
Österreich unterscheidet sich bezüglich seiner Flora nicht sehr stark von anderen europäischen Ländern. Auch hier herrscht eine mitteleuropäische Florenregion, welche sich jedoch im Landesinneren ein wenig voneinander unterscheidet. In Österreich wachsen ungefähr 3000 Pflanzenarten. Von denen sind 600 kultivierte und eingebürgerte Arten, die unter anderem bereits ausgestorben sind. Allerdings ist zu erwähnen, dass ca. 1000 Pflanzen zu den bedrohten Arten gehören, welche nicht mehr oft vorhanden sind und vom Aussterben bedroht sind. Es wachsen in Österreich ebenso einige seltene Pflanzen, wie zum Beispiel das Dickwurzel-Löffelkraut. Die nationalen Symbole sind Edelweiß, Enziane und Aurikel. In der Regel treten diese Pflanzen nur im Alpengebiet auf. Es ist zusätzlich zu erwähnen, dass diese Pflanzen auf den österreichischen Münzen abgebildet sind. Die Alpen an sich sind eher wenig mit Pflanzen bedeckt. Es wurde bereits erwähnt, dass mehr als 40 Prozent der Fläche in Österreich mit Wäldern bedeckt sind. Die Wälder sind von unterschiedlichen Baumarten geprägt. Diese helfen der Bevölkerung in dem Land ebenso in der Holzindustrie.
Fauna
Österreich kann mit vielen unterschiedlichen Tierarten dienen. Es werden ca. 45.000 unterschiedliche Arten in dem Land verzeichnet, die sich in wirbellose Tiere und auch Insekten aufteilen. Bereits 10.000 Arten von diesen sind bestandsgefährdet. Zwar sind sie nicht direkt vom Aussterben bedroht, allerdings sind ihre Bestandszahlen gering. Die Verbreitung von den Tieren ist von den Strukturen des Landes abhängig. Demzufolge befinden sich in den Alpen und den sehr gebirgigen Gegenden Tiere, die in den bevölkerten Gegenden nicht vorhanden sind. In dem Alpenraum und in der restlichen bergigen Landschaft befinden sich Gämse, Hirsche und Greifvögel. Die Greifvögel versorgen sich selbstverständlich noch wie Wildtiere, die sich durch ihre Jagd von kleinen Tieren und Nagern versorgen. In der Gegend um die Donau und den Neusiedler See befinden sich Storch und Reiher. Die Reiher sind in unterschiedlichen Arten vorhanden. Diese Art bietet nämlich ganze 62 unterschiedliche Arten, die sich nur gering unterscheiden. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Fischen und anderen Tieren, welche die Gewässer in Österreich bewohnen. In der Vergangenheit wurden immer wieder Braunbären, Waldrappen und Luchse in Österreich gesehen. Allerdings sind diese Tiere nicht mehr in dem Land vorhanden. Es wird seit den 60er Jahren wieder versucht, diese Arten in Österreich anzusiedeln und ihnen somit einen neuen Lebensraum zu bieten. Mit privater Zucht und mit dem Eindringen des Menschen wird versucht, diese Arten positiv zu beeinflussen und sie für das Leben in der Wildnis anzutreiben. Neben den bereits genannten Tieren befinden sich unter anderem Steinböcke in den Bergen, die wie die Gämse, in der Wildnis leben. Bei den Gämsen handelt es sich um eine Ziegenart, die sich nicht nur in Europa befindet, sondern ebenso in Kleinasien angesiedelt hat. Es handelt sich um Pflanzenfresser, welche in Herden leben. Herden weisen bis zu 30 Tiere auf, die sich in sozialen Bänden eingegliedert haben. Die Alpen bieten genügend Nahrung für diese Tiere. Sie gelten mitunter als das am häufigsten auftretende Tier in Österreich bzw. in den Alpen. Neben den Säugetieren befindet sich eine Vielzahl an Vögel in Österreich. Hier machen ebenso viele Vögel Rast, die sich auf ihrem Weg in den Süden befinden, um zu überwintern.